Ratgeber Newsletter für Tanzschulen

Wussten Sie, dass ein klassischer E-Mail-Newsletter um ein vielfaches erfolgreicher ist als Social Media-Kampagnen auf Facebook? Sie erreichen Bestandskunden und Interessenten auf eine deutlich direktere Art, statt in der Flut von Facebook- und Twitter-Beiträgen zu verschwinden.

Das können Sie beim Versand eines Newsletters beachten

Halten Sie Ihren Newsletter relevant

Nur ein interessanter Newsletter ist ein gern gelesener Newsletter. Behalten Sie deshalb relevante Anlässe für einen Newsletter im Blick, z. B.:

  • Neue Kurse und Kurstermine
  • Veranstaltungen und Termin-Ankündigungen
  • Ferienzeiten
  • Neues Personal
  • Erfolge von Tanz- und Formationsgruppen
  • Weiterbildungsmaßnahmen des Personals
  • Erweiterungen und Umbaumaßnahmen
  • Auftritte der Tanzschule
  • Rabatte und Gewinnspiele
  • Weihnachtsgrüße
  • Maßnahmen zur Qualitätssicherung, bspw. Umfrage zur Kundenzufriedenheit
  • Weitere Service-Angebote der Tanzschule (Gutscheine, Raumvermietung, etc.)

Als Faustregel sollten Sie nicht häufiger als 1x im Monat, jedoch wenigstens 1x im Quartal einen Newsletter versenden, um im Dialog mit Kunden und Interessenten zu bleiben. Sie können auch, bei entsprechender Planung, mehrere Anlässe in einer Mail abhandeln.

Werben Sie neue Abonnenten

Um nach geltenden Datenschutz-Vorschriften Empfänger für Ihren Newsletter zu finden, sollten Sie gezielt um neue Abonnenten für Ihren Newsletter werben. Sprechen Sie Ihre Kursteilnehmer regelmäßig auf die Vorteile eines Newsletters an, nämlich, über alle Aktivitäten der Tanzschule im Bilde zu bleiben (siehe Vorschläge unten).

Auch, wenn Sie auf externen Veranstaltungen sind, können Sie für Ihren Newsletter werben. Bspw. können Sie …

  • bei einer Hochzeits- oder Tanzmesse,
  • auf einem von Ihnen veranstalteten Tanzball oder
  • bei Auftritten Ihrer Tanz- und Formationsgruppen
  • …auf Ihren Newsletter aufmerksam machen.

Und zuguter Letzt können Sie online auf Ihrer Website und auf Social Media Kanälen wie Facebook auf den Newsletter aufmerksam machen. Gerade Tanzinteressierte, die noch nicht zu Ihrem Kundenkreis gehören, könnten sich dennoch für Veranstaltungen, bspw. einen Tanzball, interessieren.

Exklusive Angebote, zum Beispiel Rabatte und Gewinnspiele, steigern die Akzeptanz Ihrer Kunden, sich für einen Newsletter anzumelden.

Achten Sie auf eine gute Gestaltung

Newsletter sind dann gut gestaltet, wenn sie das Corporate Design der Tanzschule, also Farben, Schriften und Schreibstil, verwenden. Seit der etablierten Nutzung von Smartphones ist es erforderlich geworden, auch diese bei der Newsletter-Gestaltung zu berücksichtigen. Im Bestfall werden Newsletter so gestaltet, dass sie auch auf Smartphones gut zu lesen sind.

Dabei dürfen Sie sich nicht auf die Darstellung Ihres E-Mail-Programms verlassen. Klassische Fehler, die ich in der Praxis bei Tanzschul-Newslettern entdeckt habe:

  • Bilder werden beim Empfänger nicht angezeigt, weil diese nicht mit versendet wurden.
  • Anhänge, z. B. Plakate, werden unverkleinert versendet, weshalb die Mail nicht zugestellt wird.
  • Es werden Schriftarten verwendet, die beim Empfänger nicht installiert sind.
  • Falsche und unvollständige Informationen zu Veranstaltungen, wie bspw. Datum, Ort, Preis, Vorverkauf, etc.
  • Tipp- und Rechtschreibfehler, die kein professionelles Bild der Tanzschule vermitteln.

Experten für E-Mail-Marketing wissen um diese Fallstricke beim Newsletter-Versand und können Sie zudem beim Erstellen der Grafiken und Texte für Ihren Newsletters unterstützen.

Beachten Sie deutsche Datenschutz-Gesetze

In Deutschland wird bei Newslettern das Double-Opt-in-Verfahren erwartet, d.h., dass Nutzer nach der Anmeldung noch einmal ihre Anmeldung zum Newsletter bestätigen müssen. Die Zustellung eines Newsletters an Empfänger, die nicht explizit einer Zustellung zugestimmt haben, ist nicht erlaubt. Auch muss der Empfänger jederzeit eine einfache Möglichkeit haben, sich aus dem Newsletter austragen zu können.

Für die exakten Anforderungen konsultieren Sie am besten einen Rechtsanwalt, der verbindliche Aussagen zur aktuellen Gesetzeslage geben darf.

Newsletter-Dienste wie CampaignMonitor (EN), Mailchimp (EN) oder CleverReach (DE) können Sie dabei unterstützen, indem sie einfache Verfahren zur An- und Abmeldung bieten. Dort finden Sie auch kostenloses Material und Designvorlagen, um Ihnen die Erstellung einer erfolgreicher Newsletter-Kampagne zu erleichtern.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mails nicht im Spam-Filter landen

E-Mails unterliegen einer Vielzahl von Beschränkungen und der massenhafte Versand von Mails von Newslettern kann schnell beim Empfänger als Spam deklariert werden, wenn Sie diese Regeln nicht beachten:

  • Halten Sie den Betreff prägnant,
  • verzichten Sie auf “GROSSBUCHSTABEN”, oder
  • “L e e r z e i c h e n i n a l l e n W ö r t e r n” oder
  • typische Spam-Begriffe wie “Angebot”.
  • Senden Sie niemals nur ein Bild ohne Text als Newsletter und
  • immer von einer offiziellen E-Mail-Adresse Ihrer Tanzschule

Newsletter-Dienste wie CampaignMonitor (EN), Mailchimp (EN) oder CleverReach (DE) bieten an, Newsletter-Mails über ein verifiziertes technisches Verfahren ordnungsgemäß zu versenden. Das senkt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Newsletter irrtümlich als Spam erkannt werden.

CHECKLISTE
  • Behalten Sie Termine und Anlässe für einen Newsletter im Blick.
  • Schreiben Sie den Newsletter verständlich und achten Sie auf Vollständigkeit.
  • Werben Sie für den Newsletter in Kursen, auf der Website und auf * Veranstaltungen.
  • Gestalten Sie den Newsletter ansprechend und klar, sowohl grafisch, als auch textlich.
  • Lassen Sie den Newsletter-Text Korrekturlesen und auf inhaltliche Fehler prüfen.
  • Lassen Sie den Newsletter ggf. von einem Grafiker gestalten.
  • Achten Sie auf die rechtlichen Aspekte beim Newsletter-Versand.
  • Lassen Sie von einem experten ein Newsletter-System aufsetzen, das Ihre Mails technisch ordnungsgemäß versendet.

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Alexander Walther, Mettelbachstr. 40, 74076 Heilbronn